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Verborgene Orte in Braunschweig

Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten Braunschweigs, gibt es ebenso verborgene Orte, Straßen und Gassen, welche du vermutlich noch nicht wahrgenommen hast.

Deshalb haben wir hier einige dieser besonderen Orte besucht und vielleicht gehst du ja auch bald auf Erkundungstour.
Ägidienstraße

Die Ägidienstraße befindet sich in der Nähe der St. Ägidien Kirche und liegt neben der viel befahrenen Auguststraße, doch davon ist an diesem Ort nicht viel zu hören. Das betreten der Ägidienstraße über die „Hinter Ägidien“ Straße, ist wie der Weg in eine längst vergangene Zeit. Die schmale Straße führt über Kopfsteinpflaster, vorbei an dicht gedrängten kleinen Fachwerkhäusern, direkt auf einen kleinen Platz. Viele der alten Gebäude, die dort zu sehen sind, wurden jedoch überarbeitet oder sogar von Grund auf neu gebaut. Dennoch ist diese schöne Straße einen Besuch wert.

Herrendorftwete

Diese Twete befindet sich im Magniviertel „ Am Magnitor“. Der Ursprung einer Twete (wie die Herrendorftwete) ist einfach erklärt. Twete oder auch Twiete, beschreibt eine unbefahrbare Gasse zwischen Häusern. Betritt man diese Twete zwischen dem Stadthotel am Magnitor und dem Körner Einrichtungshaus, wird man auch hier in die Vergangenheit zurückversetzt. Eine schmale (manchmal etwas dunkle) Gasse, Kopfsteinpflaster und Fachwerkhäuser erinnern an die damalige Zeit. Da in der Gasse kein Verkehr herrscht, macht sich diese besonders gut als Fotomotiv.

Eine weitere Besonderheit kann zwischen der St. Magni Kirche und der Herrendorftwete entdeckt werden. Dort befindet sich eine große Steinkugel im Boden, welche an die Bronzekugel der Faulen Mette (einem Bronze-Großgeschütz) erinnern soll. Dieses Geschütz befand sich hauptsächlich auf dem Michaelis Wall und wurde angeblich 1441 durch Henning Bussenschutte abgegossen.

Elster Flohmarkt

Der Elster Flohmarkt entstand 2004 im Rahmen des Braunschweiger Parcours. Die kleine Hütte befindet sich an der Sonnenstraße zwischen dem Gebäude 9D und 10, in 38100 Braunschweig. Entworfen wurde das Häuschen von Mark Dion. Der Stil des Elster Flohmarktes ist angelehnt an das kleine Antiquariatsgebäude am Braunschweiger Burgplatz. Mark Dions Werk ist für interessierte Besucher, wie eine Art Schaufenster gestaltet. Im Inneren ist die Hütte überladen mit verschiedensten Gegenständen, welche von lokalen Flohmärkten zusammengetragen wurden. Diese können durch mehrere Fenster von außen betrachtet, aber nicht gekauft werden. Die Entdeckungstour geht mit nur wenigen Schritten Richtung Echternstraße weiter.

Echternstraße

Die Echternstraße verläuft parallel zur nahe liegenden Güldenstraße. Die Echternstraße erreichst du vom Elster Flohmarkt aus ganz einfach. Du überquerst die Sonnenstraße, gehst links wieder Richtung Stadt und biegst gleich rechts in die nächste Straße ein. Jetzt bist du in der Echternstraße, die noch etwas unscheinbar wirkt. Folge der sich lang ziehende Straße, welche ab dem Michaelishof mit Kopfsteinpflaster ausgelegt ist und schon kannst du die gut erhaltenen Fachwerkhäuser entdecken. Ebenso lohnt es sich, einen Blick in den Michaelishof zu werfen, dieser kann über den Haupteingang an der Güldenstraße neben der Michaeliskirche betreten werden.

Am Trieangel

In der Nähe von Riddagshausen gibt es einen kleinen Spazierweg, dort können aufmerksame Spaziergänger einen Froschbrunnen durch ein Efeu bewachsenes Mauerloch entdecken. Dieser befindet sich gleich am Anfang von „am Triangel“ hinter einem Mauerloch. Folgt man den Spazierweg weiter, gelangt man zu dem Lünischteich, welcher zum Verweilen einlädt.

Wegbeschreibung:

Von der Stadt (Kastanienallee) aus kommend folgst du der Ebertalle bis hinter die Bahnbrücke. Dort biegst du scharf nach rechts ab. Die Bahnschienen sollten sich zu deiner rechten befinden. Dieser Weg ist schon dein Ziel „Am Triangel“, welcher nach wenigen Metern in eine Linkskurve wechselt. Dort ist die Mauer zu finden, die mit Efeu bedeckt ist. Schau genau hin, um den Froschbrunnen zu entdecken.

Rosentalbrücke

Die Rosentalbrücke ist Braunschweigs einzige Hängebrücke und verbindet den Inselwall mit der Rosentalstraße über die Oker. 1880 wurde diese eindrucksvolle Brücke mit einer Länge von 35 Metern und einer Breite von 1,60 Metern erbaut. Die aufwendig gestaltete Hängebrücke steht unter Denkmalschutz und ist nur von Fußgängern passierbar, daher lässt sich die Aussicht hier besonders gut genießen.

Tipp: Vor allem bei Sonnenuntergang entsteht eine schöne Atmosphäre auf der Brücke, weshalb sie zu der Zeit perfekt als Fotomotiv dient.

 

 

 

Fabienne Jusko

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