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Informationen zu Hagenmarkt
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Hagenmarkt
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Der Hagenmarkt war der Mittelpunkt des von Heinrich dem Löwen um 1160 gegründeten Weichbildes Hagen. Um 1200 erfolgte der Baubeginn von St. Katharinen und 1874 die Errichtung des Heinrichsbrunnens. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Platz weitgehend zerstört. Der Hagenmarkt wurde bis 1983 neu angelegt und ist heute ein Knotenpunkt des Cityrings.
Ev. Pfarrkirche St. Katharinen
Die Anfang des 13. Jh. erbauten Stadtpfarrkirchen der Weichbilde Altstadt (St. Martini), Neustadt (St. Andreas) und Hagen mit St. Katharinen wurden als romanische Pfeilerbasiliken erbaut. Vorbild war hier offensichtlich der Dom St. Blasii. Der Umbau von St. Katharinen zur gotischen Hallenkirche erfolgte in der zweiten Hälfte des 13. Jh. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und ab 1946 rekonstruiert.
Hagenrathaus Das Hagenrathaus wurde um 1230 südwestlich von St. Katharinen erbaut. In den Jahren 1689-90 erfolgte der Umbau des Gebäudes sowie des angrenzenden Gewandhauses zum Opernhaus. Hier erfolgte 1772 die Uraufführung von Lessings "Emilia Galotti" sowie 1829 von Goethes "Faust 1. Teil". Mit Eröffnung des Hoftheaters am Steinweg wurde das Opernhaus 1861 geschlossen und 1864 abgebrochen.
Heinrichsbrunnen Der 1874 errichtete Heinrichsbrunnen war Heinrich dem Löwen als Gründer des Weichbildes Hagen gewidmet. Der Herzog ist hier mit einem Modell von St. Katharinen in seiner Hand dargestellt. Die Bronzefiguren wurde von Adolph Breymann entworfen und in der Braunschweiger Howaldt-Gießerei hergestellt. Der Unterbau des Brunnens entstammt einem Entwurf von Ludwig Winter.
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