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Informationen zu Burgplatz
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Burgplatz
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Die Bauten am Burgplatz
Der 1166 von Heinrich dem Löwen auf dem Burgplatz errichtete Burglöwe steht von jeher an diesem Standort und wurde wahrscheinlich an seinem Aufstellungsplatz gegossen. 1858 erfolgte die Erneuerung des Sockels und die Restaurierung der Statue. Der Zweite Weltkrieg führte zur Auslagerung des Burglöwens in den Rammelsberg bei Goslar und zur Aufstellung einer 1937 angefertigten Kopie. Das Original wurde im Jahre 1946 wieder aufgestellt. Aufgrund der zunehmenden Luftverschmutzung kam es 1980 erneut zur Aufstellung einer Kopie. Das Original wurde bis 1983 restauriert und steht seit 1989 im Knappensaal der Burg Dankwarderode.
Die Burg Dankwarderode wurde 1160-75 von Heinrich dem Löwen errichtet, die ursprünglich an dieser Stelle befindliche alte Brunonenburg musste hierfür abgebrochen werden. In den folgenden Jahrhunderten erfolgten an dem Gebäude eine Vielzahl von Umbauten. Am 20. Juli 1873 wurde die Burg durch einen Brand zerstört. Prinz Albrecht von Sachsen ließ die Burg nach Plänen des damaligen Stadtbaurates L. Winter in den Jahren 1887-1906 neu aufbauen. Rekonstruiert wurde der von Heinrich dem Löwen erbaute Palas der Burg mit dem Hauptwohngebäude und je einem Saal in den beiden Stockwerken. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Gebäude schwere Kriegsschäden, die nachfolgende Rekonstruktion der von L. Winter errichteten Burg war 1985 beendet.
Der 1173 durch Heinrich den Löwen erbaute Dom St. Blasii war einer der ersten Gewölbebauten in Norddeutschland. Der Neubau der Stiftskirche erforderte den Abbruch der brunonischen Kirche aus dem 11. Jh. Der Bau des Doms war nahezu beendet, als Heinrich der Löwe 1195 neben seiner im Jahre 1189 verstorbenen Gemahlin dort begraben wurde. Die Schlussweihe des Doms erfolgte erst 1226. Im Laufe der Jahrhunderte wurden verschiedene bauliche Veränderungen des äußeren Erscheinungsbildes wie auch der Innenausstattung durchgeführt. Der Bau war in den Jahren 1935-45 "Staatsdom" des NS-Regimes. Nach teilweiser Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erfolgte ab 1949 die Wiederherstellung des Gebäudes.
An der Nordseite des Burgplatzes standen ursprünglich Wirtschaftsgebäude, die im 16. und 17. Jh. durch adlige Stadthäuser ersetzt wurden. Das von Veltheimsche Haus wurde 1573 als Stadthaus der Adelsfamilie von Veltheim erbaut. Es ist mit Ausnahme des Doms das älteste Gebäude am Burgplatz und der letzte Vertreter der adligen Stadthäuser. Das angrenzende Huneborstelsche Haus stand ursprünglich am Sack 5 und war ein Bürgerhaus aus dem 16. Jh. Die Stadt erwarb die Fassade und den Dachstuhl, die mit einem 1901 auf dem Burgplatz errichteten Neubau verbunden wurden. Das Gildehaus wie auch das Veltheimsche Haus werden heute von der Handwerkskammer genutzt.
Das Vieweg-Haus war Wohn- und Geschäftshaus des Verlegers Vieweg und wurde 1800-04 im klassizistischen Stil erbaut. Es war das größte private Haus der Stadt. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Das Land Niedersachsen erwarb 1974 das Haus; es ist heute Sitz des Braunschweiger Landesmuseums.
Das Hotel Deutsches Haus wurde 1896-97 erbaut. Das Gebäude grenzt an zwei unterschiedliche stadtbauliche Bereiche, wobei die Fassaden entsprechend angepasst wurden. Die zum Ruhfäutchenplatz gelegene Seite wurde einheitlich gestaltet, die zum Burgplatz gelegene Fassade dagegen dreigeteilt.
In dem ehemaligen Kellereingang der Burg befindet sich seit 1947 ein Antiquariat. Es ist mit einer Grundfläche von sieben Quadratmetern das kleinste Antiquariat in Deutschland. Der Buchbestand befand sich vorher in einem Buchladen am Bohlweg, der jedoch im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Das Antiquariat hat ein großes Angebot an historischen Büchern und ist auf dem Gebiet historische Forschungsreisen spezialisiert. |
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